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Landeskontrollverband
Schleswig-Holstein e.V.

Steenbeker Weg 151
24106 Kiel
Tel: 0431/33 987 0
E-Mail: info@lkv-sh.de

 

 

 

 

 

Neu: Online-Erfassung der Proben!!!

ProbeBCkleben

Die Online-Erfassung ermöglicht eine einfache und komfortable Auswahl der Tiere, für die Sie eine Trächtigkeitsuntersuchung wünschen. Nach der Anmeldung wird Ihnen Ihr Kuhbestand inklusive letztem Besamungs- und Kalbedatum angezeigt. In dieser Anzeige können Sie dann einfach die Kühe anklicken, von denen Sie eine Milchprobe nehmen möchten.

Den Probenbegleitschein können Sie direkt ausdrucken. Dieses Verfahren hat zudem den Vorteil, dass die Ergebnisse der Trächtigkeitsuntersuchung auch in die Datenbank eingehen und somit sowohl im Internet-Programm „MLP-Online“ als auch auf dem Rückbericht angezeigt werden.

Die Anwendung der Online-Erfassung ist kostenlos. Zu dem Service gelangen Sie hier.

 

Untersuchung von Milchproben auf Trächtigkeit

Trächtig oder nicht trächtig – das ist die entscheidende Fragestellung im Fruchtbarkeitsmanagement von Milchviehherden. Die rektale Palpation oder die Ultraschalluntersuchung sind die Standardverfahren zur Trächtigkeitsuntersuchung. Eine neue ergänzende Möglichkeit ist die Trächtigkeitsuntersuchung aus Milchproben. Dabei werden Stoffwechselprodukte, sogenannte trächtigkeitsassoziierte Glykoproteine, kurz PAGs (englisch: pregnancy associated glycoproteins), die während der Trächtigkeit gebildet werden, in der Milch nachgewiesen. Der Gehalt an PAGs in der Milch steigt bei einer Trächtigkeit rasch an. Mit fortschreitendem Trächtigkeitsstadium steigt der PAG-Spiegel weiter an, so dass auch die Sicherheit des Tests zunimmt. Nach der Kalbung oder einem Abort sinkt der Gehalt wieder unter die Nachweisgrenze.

Der Milchtest bietet die Möglichkeit eine Trächtigkeit nachzuweisen oder zu bestätigen ohne das Tier manuell untersuchen zu müssen und stellt damit eine sinnvolle Ergänzung zu den klassischen Verfahren der Trächtigkeitsuntersuchung dar. Die einfache Probenahme während des Melkens bedeutet kaum Aufwand für den Landwirt. Bei einer festgestellten Trächtigkeit in einem frühen Trächtigkeitsstadium, gilt es zu beachten, dass es noch zu Frühaborten kommen kann. Diese Verluste der Trächtigkeit sind im gewissen Maße normal und können zwischen dem 28. Trächtigkeitstag und der Abkalbung bei 25 % und zwischen dem 56. Tag und der Abkalbung immerhin noch bei 7 % liegen.

Die Vorteile des Milch-Tests im Überblick:
  • Schneller und einfacher Nachweis der Trächtigkeit aus Milchproben
  • Sicherer Nachweis ab dem 28. Trächtigkeitstag
  • Einfache Probenahme
  • Verringerte Zwischenkalbezeit durch frühes Erkennen nicht trächtiger Tiere
  • Sicherheit bei embryonalem Frühtod und Aborten zu jedem Trächtigkeitsstadium
  • Keine weitere Belastung und Stress für das Tier durch Fixierung und zeit- und arbeitsaufwendige Trächtigkeitsuntersuchungen
  • Nachweis beim Verkauf von Schlachtkühen

Und so geht’s:

  1. Probenröhrchen können direkt beim ZML oder über die Leistungsprüfer angefordert werden.

  2. Mit der Online-Erfassung den Probenbegleitschein erstellen oder das beiliegende ProbeBCabziehen
    Formular ausfüllen.

  3. Abreiß-Barcode vom Proberöhrchen ziehen und zu der entsprechenden Kuh auf den Begleitschein kleben.

  4. Euter reinigen, Vorgemelk verwerfen.

  5. Probenröhrchen öffnen. Achtung die Röhrchen enthalten Konservierungsmittel, das nicht auslaufen darf (Hautkontakt vermeiden).

  6. Die Milch aus einer Zitze direkt in das Röhrchen melken. Probenröhrchen bis zum oberen Rand des Barcodes füllen und verschließen.

  7. Probenröhrchen bis zum Versand möglichst im Kühlschrank lagern.

  8. Senden Sie die Proben zügig an das ZML in Kiel (per Post, über die Leistungsprüfer oder Abgabe direkt im ZML).

Bitte verwenden Sie unseren Untersuchungsauftrag.

Unseren Flyer finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Untersuchung von Milchproben auf Mastitiserreger 

EuterEuterentzündungen sind auf jedem Betrieb ein Thema. Auch bei bester Vorsorge und Management kann es von Zeit zu Zeit dazu kommen, das einzelne oder mehrere Kühe an einer Mastitis erkranken. Neben der klinischen Form mit Veränderungen der Milch (Flocken), des Euters (Schwellung, Rötung) und teilweise des Tieres (Fieber, gestörtes Allgemeinbefinden), kommt die subklinische Form der Erkrankung sehr viel häufiger vor. Dabei zeigt das Tier äußerlich keine Veränderungen, der Zellgehalt der Milch ist jedoch erhöht und es können Erreger in der Milch nachgewiesen werden. Diese Erreger stellen nicht nur eine Gefahr für die betroffene Kuh dar, sie können auch jederzeit andere Kühe der Herde „befallen“ und so schnell zu Zellzahlproblemen im Betrieb führen. Um eine Einschätzung des Gesundheitsstatus einzelner Tiere oder Tiergruppen zu erhalten, ist die Kenntnis der verursachenden Erreger von hoher Bedeutung. Die Erreger lassen sich durch eine Untersuchung einer Milchprobe im Labor feststellen. Für den Erregernachweis ist eine sauber (aseptisch) genommenen Milchprobe aus dem Viertelanfangs­gemelk am besten geeignet. Die saubere Probenahme ist wichtig, damit das Ergebnis nicht durch Begleiterreger aus der Umwelt des Tieres (Euter- und Zitzenhaut, Hände des Probenehmers, u.a.) verfälscht wird.

Das zentrale Milchlabor (ZML) des LKVs arbeitet im Bereich der Mastitisuntersuchung mit der MQD in Mecklen­burg-Vorpommern, zusammen. Dort wird seit vielen Jahren ein spezialisiertes Mastitislabor betrieben, indem alle Untersuchungsverfahren angeboten werden. Auch eine spezielle Eutergesundheitsberatung kann über die Tierärztin des Labors angeboten werden.

Welches Verfahren am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Situation auf dem Betrieb ab und sollte möglichst mit dem Hoftierarzt abgestimmt werden. Die Untersuchungsbefunde können, das Einverständnis des Landwirts vorausgesetzt, zusätzlich direkt an den LKV SH übermittelt werde und damit in MLP-Online übernommen werden.

Die Proben können an das ZML gesendet werden entweder über die Leistungsprüfer oder mit der Post. An Wochentagen gewährleistet ein täglicher Probentransport die Untersuchung der Proben am Folgetag.

Bakteriologische Untersuchung

Gesamt-BU: mikrobiologische Untersuchung auf Mastitiserreger

Resistenztest: Standard-Antibiogramm mit 16 Wirkstoffen

Erregernachweis auf DNA-Ebene

schneller Nachweis von S. aureus, Galt, Mykoplasmen aus Milchproben (auch Tankmilch)

Untersuchung der Milchprobe auf 15 der wesentlichen Mastitiserreger inklusive des Nachweises des Beta-Laktamase-Gens:

weitere Angebote

Es besteht die Möglichkeit zu Spezialuntersuchungen und/oder zur Eutergesundheitsberatung. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Auskünfte zu den Untersuchungen erteilt Frau Dr. Brandt, Tel.: 0431-33987 51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Untersuchungsauftrag

Untersuchungsauftrag BU (MQD)

Ergebnisse der Milchgüteuntersuchung 2019

Im ZML wurde im Kalenderjahr 2019 die Anlieferungsmilch von 2650 Lieferanten untersucht. Daraus ergaben sich Untersuchungen von etwa 170.000 Proben auf Inhaltsstoffe und Zellzahl, etwa 260.000 Proben auf Keimzahl und etwa 300.000 Proben auf Hemmstoffe.

 

Ø Fettgehalt: 4,26 %

Ø Eiweißgehalt: 3,46 %

Ø Zellgehalt: 189.000 Zellen/ml

Ø Keimgehalt: 21.000 Keime/ml

Ø Gefrierpunkt: -0,525 °C

positive Hemmstoffbefunde: 0,03 % der untersuchten Proben

Qualitätsmanagement im Labor

Seit jeher ist die Qualitätssicherung im zentralen Milchlabor von besonderer Bedeutung. Seit 2002 ist das Labor nach der internationalen Norm EN ISO/IEC 17025 (Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien) akkreditiert. Das bedeutet, dass mittlerweile über 10 Jahre das Qualitätsmanagementsystem des Labors von einer unabhängigen Stelle anerkannt ist. Dafür erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Begutachtung durch externe Auditoren der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle).

Das zentrale Milchlabor ist vom Land Schleswig-Holstein beauftragt die Untersuchungen im Rahmen der Milchgüteprüfung durchzuführen. Auch von dieser Seite erfolgen regelmäßige Begutachtungen.

Das Labor nimmt an einer großen Anzahl von Vergleichsuntersuchungen teil. Für alle Parameter finden im wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Rhythmus Ringtests gemeinsam mit anderen Laboren statt, wodurch die Sicherheit der Ergebnisse regelmäßig bestätigt werden kann.

 

 

Ihre Ansprechpartner im Zentralen Milchlabor

Dr. Monika Brandt

Tel.: (0431) 33987-51

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Karin Vorbeck

Tel.: (0431) 33987-46

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Milchgüteergebnisse

Corinna Griemsmann, Sabine Gödtel

Tel.: (0431) 33987-70

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Untersuchung von Hemmstoffen und Sonderproben

Bettina Hanke, Jadwiga Sobolewski

Tel.: (0431) 33987-53

 

Fax Zentrales Milchlabor: (0431) 33987-45

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