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Amtliche Antibiotikadatenbank

Neue Meldepflicht für Tierhalter seit dem 01.04.2014

Seit dem 1. April 2014 sind Halter von Rindern, Schweinen, Hühnern und Puten, die zum Zweck der Fleischerzeugung (Mast) bestimmt sind, verpflichtet, Daten zu ihrer Tierhaltung an die amtliche Antibiotikadatenbank zu melden. Weitere Informationen dazu enthält das Merkblatt "Neue Regelungen des Tierarzneimittelgesetztes (16. AMG-Novelle)".

Die erstmalige Bestandsmeldung für bestehende Betriebe muss bis zum 1. Juli 2014 erfolgt sein. Die Meldungen können komfortabel auf elektronischem Weg online in HIT erfolgen.Schriftliche Meldungen sind über die Landwirtschaftliche Kontroll- und Dienstleistungsgesellschaft mbH (LKD) mit dem beigefügten Formular "Meldung der Nutzungsart (nach §58a Arzneimittelgesetz)" ebenfalls möglich.

Betriebe bis zu einer bestimmten Betriebsgröße werden von der Meldeverpflichtung befreit. Nähere Angaben zu den Bestandsuntergrenzen finden sie hier: Ausnahmen Bestandsuntergrenzen

Antworten zu häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit den neuen Regelungen des Arzneimittelgesetzes sind zu finden in der Übersicht Häufige Fragen zur Auslegung der 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG)

Formulare für die Mitteilung durch Dritte und schriftliche Versicherung

Formular zur Anzeige der Mitteilung durch Dritte

Formular "Schriftliche Versicherung, dass bei der Behandlung nicht von der Behandlungsanweisung des Tierarztes abgewichen wurde"

Formular zur Mitteilung des Arzneimitteleinsatzes

Formular "Mitteilung über Arzneimittelverwendung nach §58b des Arzneimittelgesetzes (AMG)"

Formulare zur Meldung Stichtagsbestand und Bestandsveränderungen (nach §58b AMG)

Stichtagsbestand und Bestandsveränderungen für Rinderbetriebe

Stichtagsbestand und Bestandsveränderungen für Schweine-, Hühner- und Putenbetriebe

Kennzeichnung von Equiden

Equide

Für alle Einhufer (Pferde, Esel, Zebras und deren Kreuzungen), welche ab dem 1. Juli 2009 geboren sind, gelten einheitliche EU-weite Regelungen zur Kennzeichnung und Registrierung.

Die Umsetzung der Regelungen in Schleswig-Holstein entnehmen Sie der Informationsbroschüre des Landes Schleswig-Holstein oder nehmen Sie hierzu Kontakt mit Ihrem Zuchtverband auf.

In Schleswig-Holstein ansässige Zuchtverbände sind:

Alle nicht in Zuchtverbänden registrierten Einhufer werden in Schleswig-Holstein und Hamburg durch das Pferdestammbuch gekennzeichnet und registriert.

Vollmachten für HIT

hit

Vertretung und Vollmacht

Die Rinder- und Schweinehalter sind nach der Viehverkehrsverordnung für die Meldungen im Rahmen der Kennzeichnung und Registrierung von Rindern und Schweinen allein verantwortlich. Eine diesbezügliche Beauftragung eines Dritten ist insoweit nicht zulässig.
Es ist jedoch zulässig einen Dritten zu bevollmächtigen, Meldungen für den Tierhalter vorzunehmen. In diesem Fall bleibt der Tierhalter, der die Vollmacht erteilt, weiterhin für die Richtigkeit der übermittelten Daten verantwortlich.
Für den Bereich HIT gibt es drei verschiedene Varianten von Vollmachten:

  • HIT-Gesamtvollmacht (Melde- und Abfragevollmacht)
  • HIT Meldevollmacht
  • HIT Abfragevollmacht

Bei der HIT Gesamtvollmacht kann der Bevollmächtigte für den Vollmachtgeber nicht nur Meldungen tätigen, sondern auch Daten abfragen, wie z.B. das Bestandsregister für den rinderhaltenden Betrieb oder die Meldungsübersicht für den schweinehaltenden Betrieb ausdrucken oder sich die Daten herunterladen.
Der Vollmachtgeber braucht den Bevollmächtigten für die Melde- oder Abfragevollmachten seine PIN nicht zu überlassen, da der Bevollmächtigte eine eigene Zugangskennung (Registriernummer und PIN) für HIT besitzt. Generell sollte die PIN in keinem Fall an Dritte weitergegeben werden.
Bei Meldeaktionen in HIT werden der meldende Betrieb - somit auch der Bevollmächtigte - zur jeweiligen Meldung gespeichert. Abfrageaktionen werden nicht einzeln protokolliert.
Die Vollmacht muss schriftlich erteilt werden und bei der LKD mbH zur Erfassung vorgelegt werden. Den Vordruck zur Meldevollmacht erhalten sie hier.

Hoftierarzt-Vollmacht

Für die Abfrage von Daten, die im Zusammenhang mit Tierseuchenbekämpfungsverfahren (BHV1, BVD) erhoben und in HIT gespeichert werden, benötigt der betreuende Tierarzt eine entsprechende Vollmacht vom Tierhalter. Die Vordrucke erhalten Sie hier als WORD-Dokument und PDF-Vordruck.
Die Hoftierarzt-Vollmacht für HIT hat folgenden Umfang:

  • Abfrage folgender im Zusammenhang mit der Tierseuchenbekämpfungsverfahren erhobene und in der HIT-Datenbank gespeicherten Daten (- Registriernummer und Anschrift des Vollmachtgebers; - Bestandsregister; - Untersuchungsantrag; Untersuchungsergebnisse; Gesundheitsstatus von Tieren und Impfdaten).
  • die Eingabe von Untersuchungsergebnissen und Impfungen im Zusammenhang mit Tierseuchenbekämpfungsverfahren.

Die Hoftierarzt-Vollmacht muss schriftlich erteilt werden und bei der LKD mbH zur Erfassung vorgelegt werden. Erst hiernach kann der Hoftierarzt auf die Daten des Vollmachtgebers zugreifen.
Der Hoftierarzt muss für den Zugang zu HIT eine Registriernummer beim zuständigen Veterinäramt beantragen. Nach Erfassung des Betriebs erhält der Hoftierarzt von der LKD die PIN für den Zugang zu HIT.

Die LKD erfasst die Vollmachten umgehend nach Erhalt in HIT. Die Mitteilung der neuen PIN´s erfolgt einmal wöchentlich.

Meldungen per Fax

fax

Die LKD hält zusätzlich zu der Meldung per Post ein automatisches Faxsystem vor, welches die Übernahme der per Karten gefaxten Meldungen in das Meldesystem der LKD gewährleistet. Die Fax-Nummer hierfür lautet:

0431 33987-75   !!! NUR FÜR KARTENMELDUNGEN  !!!

Dieser Faxdienst läuft täglich 24 Stunden. Es wird keine separate Anmeldung zur Teilnahme und Erstregistrierung benötigt. Bevor Sie diesen Meldeweg benutzen, beachten Sie bitte nachfolgende Anforderungen:

  1. Achten Sie auf vollständige Faxübertragung. Sollten Sie zeitversetzt in den Nachtstunden faxen, prüfen Sie am nächsten Morgen das Faxsendeprotokoll.
  2. Legen Sie die Meldekarten möglichst gerade und mit der richtigen Seite nach oben/unten ein. Doppelseitige Meldekarten, beispielsweise Geburtsmeldekarten, wie Sie für Fleischrinder benötigt werden, können NICHT entgegen genommen werden.
  3. Stellen Sie für eventuelle Rückfragen zur Datenmeldung auf Ihrem Faxgerät/Computermodem auf jeden Fall die sogenannte 'Faxkopfzeile'  mit Ihrem Namen und der aktuell gültigen Telefon-Nummer ein! Wenn Sie nicht wissen wie Sie diese Zeile einstellen können, ziehen Sie die Dokumentation Ihres Faxgerätes (Stichwort 'TSI'-Zeile) zu Rate. Faxmeldungen ohne Kopfzeile werden nicht entgegen genommen.
  4. Auf Grund der automatischen Weiterbearbeitung der Geburts-, Bewegungs- und Schlachtdaten MÜSSEN diese Daten an 0431/33987-75 gefaxt werden. Werden andere Fax-Nummern der LKD benutzt, wird die Bearbeitung der Meldungen erschwert!

Für alle anderen Fax-Mitteilungen (z.B. Antragsformular auf Ohrmarkenzuteilung, Bestandsregister und Korrekturen zu fehlerhaften Geburtsmeldungen) benutzen Sie unbedingt die Fax-Nummer: 0431 / 33987-73.

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